Das Wohl des Kindes

Artikel 3: Die Erwachsenen müssen immer zuerst an das Wohl des Kindes denken, wenn sie eine Entscheidung treffen.

Was für die Kinder gut ist, ist für alle gut! Naja, ganz so ist es natürlich nicht immer. Aber bei allen Maßnahmen, die Kinder angehen, muss das Wohl des betreffenden Kindes oder der Kinder vorrangig berücksichtigt werden.

Vorrangig! Wenn es also um ein oder mehrere Kinder geht, dann muss darauf geachtet werden, was das Beste für sie ist.

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Julchen fragt nach

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Julchen: Was bedeutet das für mich?

Sagen wir, Du wirst von den Menschen, bei denen Du lebst, geschlagen. Dann ist es wahrscheinlich besser für Dich, wenn Du bei einer anderen Familie oder in einer extra dafür geschaffenen Einrichtung wohnst.

Julchen: Hey, aber meine Eltern schlagen mich doch nicht!

Anderes Beispiel: Ein neuer Spielplatz soll gebaut werden. Das ist ja wohl eindeutig eine Maßnahme, die die Kinder im Viertel betrifft.

Julchen: Klaro! Und?

Dann muss dafür gesorgt werden, dass dieser Spielplatz nicht etwa den Eltern, Politikern oder den Hunden gut gefällt. Nein, er sollte so gebaut werden, dass sich die Kinder wohl fühlen und ihnen dort auch nichts passieren kann.

Julchen: Cool!

Ja, aber nicht immer und überall wird darauf geachtet. Also immer schön aufpassen, dass man Eure Rechte auch ernst nimmt!